Funktionieren 16 GB RAM in unserer Synology-NAS? Ein überraschender Test hinter den Kulissen 🔧

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4–6 Minuten
Funktionieren die 16GB RAM in der NAS? / Hinter den Kulissen / Jani Records

Kann man den Arbeitsspeicher einer Synology-NAS mit einem vorhandenen RAM-Riegel aus einem Laptop erweitern? Genau dieser Frage sind wir bei Jani Records in einer neuen Folge unserer Videoreihe „Hinter den Kulissen“ nachgegangen. Nach einem bereits gescheiterten Versuch wollten wir diesmal herausfinden, ob sich unsere NAS mit einem vorhandenen 16-GB-RAM-Modul erweitern lässt. Das Ergebnis war überraschend: Zwei baugleiche RAM-Riegel führten zu unterschiedlichen Ergebnissen.

🖥️ Warum wir unsere Synology-NAS erweitern möchten

Unsere Synology-NAS ist ein wichtiger Bestandteil der technischen Infrastruktur von Jani Records. Sie dient unter anderem der zentralen Speicherung von Dateien und unterstützt unsere verschiedenen Arbeitsbereiche.

Langfristig möchten wir die Einsatzmöglichkeiten dieser Infrastruktur weiter ausbauen. Dazu gehört auch die Überlegung, bestimmte Aufgaben von unseren Computern auf netzwerkbasierte Systeme zu verlagern.

Ein möglicher Bestandteil dieser Entwicklung sind virtuelle Maschinen, mit denen sich unterschiedliche Arbeitsumgebungen auf einem zentralen System betreiben lassen.

Dafür spielt der verfügbare Arbeitsspeicher eine wichtige Rolle.

Unsere NAS verfügt ab Werk über 2 GB RAM. Mit einem zusätzlichen 16-GB-Modul wollten wir herausfinden, ob sich die Gesamtkapazität auf 18 GB erhöhen lässt.

🔄 Ein zweiter Versuch nach dem ersten Fehlschlag

Bereits zuvor hatten wir einen Versuch unternommen, unsere NAS mit einem günstigeren RAM-Modul eines Drittanbieters zu erweitern.

Damals wurde ein zusätzliches 4-GB-Modul eingebaut. Allerdings erkannte die NAS den neuen Arbeitsspeicher nicht.

Der Versuch war damit gescheitert.

Diesmal entstand eine neue Idee: In unserem Dell-Laptop befanden sich zwei RAM-Riegel mit jeweils 16 GB. Da der Laptop inzwischen überwiegend als Reservegerät dient, bot sich die Möglichkeit, eines dieser Module testweise für die NAS zu verwenden.

Statt direkt neue Hardware zu kaufen, wollten wir zunächst prüfen, ob sich bereits vorhandene Komponenten sinnvoll weiterverwenden lassen.

🔧 Der Ausbau und der erste Funktionstest

Bevor die Hardware verändert wurde, haben wir die NAS ordnungsgemäß heruntergefahren und anschließend von der Stromversorgung getrennt.

Danach wurde das Gerät geöffnet, um Zugang zum vorgesehenen RAM-Steckplatz zu erhalten.

Der erste 16-GB-Riegel ließ sich einsetzen und die NAS wurde anschließend wieder gestartet.

Zunächst sah alles vielversprechend aus: Das System fuhr hoch und die Netzwerklaufwerke waren wieder erreichbar.

Anschließend folgte die Kontrolle im Synology DiskStation Manager (DSM).

Dort zeigte sich allerdings, dass weiterhin lediglich die ursprünglichen 2 GB Arbeitsspeicher erkannt wurden.

Der erste 16-GB-Riegel hatte also nicht zum gewünschten Ergebnis geführt.

💡 Zwei gleiche RAM-Riegel – unterschiedliche Ergebnisse

Da wir über zwei baugleiche 16-GB-Module verfügten, wollten wir noch einen Gegenversuch durchführen.

Die NAS wurde erneut heruntergefahren und der erste Arbeitsspeicherriegel durch das zweite Modul ersetzt.

Nach dem anschließenden Neustart kontrollierten wir erneut die Systeminformationen.

Diesmal gab es eine Überraschung:

Die NAS erkannte insgesamt 18 GB Arbeitsspeicher!

Damit wurde das zweite 16-GB-Modul zusätzlich zu den bereits vorhandenen 2 GB erkannt.

Besonders interessant war, dass der erste der beiden RAM-Riegel nicht erkannt wurde, obwohl beide ursprünglich gemeinsam im Dell-Laptop verwendet worden waren.

Das Experiment zeigt damit vor allem eines: Selbst bei ähnlichen oder baugleichen Komponenten sollte die tatsächliche Funktion nicht einfach vorausgesetzt werden.

🖥️ Ein erster Blick auf virtuelle Maschinen

Nach der erfolgreichen RAM-Erkennung wollten wir noch einen weiteren Punkt überprüfen.

Im Synology Virtual Machine Manager haben wir uns angesehen, welcher Arbeitsspeicher für eine virtuelle Maschine ausgewählt werden könnte.

Auch dort wurde die erhöhte Speicherkapazität grundsätzlich berücksichtigt.

Damit konnten wir zunächst bestätigen, dass die Erweiterung nicht nur in der allgemeinen Systemübersicht sichtbar war, sondern auch innerhalb der Konfigurationsmöglichkeiten des Virtual Machine Managers.

Eine produktive virtuelle Maschine wurde im Rahmen dieses Tests allerdings nicht eingerichtet.

Ob und wie wir virtuelle Maschinen später tatsächlich einsetzen, hängt von weiteren technischen Tests und den geplanten Ausbauschritten unserer Infrastruktur ab.

⚠️ Warum der Langzeittest entscheidend ist

So erfreulich das Ergebnis zunächst auch war: Ein erfolgreicher Systemstart bedeutet noch nicht automatisch, dass die neue Arbeitsspeicherkonfiguration dauerhaft zuverlässig funktioniert.

Die verwendeten RAM-Module gehören nicht zur ausdrücklich empfohlenen Herstellerkonfiguration.

Der Einbau und die Nutzung erfolgen deshalb bewusst auf eigene Verantwortung.

Wir möchten nun im laufenden Betrieb beobachten, ob die NAS weiterhin stabil arbeitet, ihre Dienste zuverlässig zur Verfügung stellt und mögliche Systemmeldungen auf Probleme hinweisen.

Erst ein längerer Beobachtungszeitraum kann zeigen, ob sich diese Erweiterung auch im Alltag bewährt.

🌐 Unsere langfristigen Pläne für die IT-Infrastruktur

Bei Jani Records betrachten wir solche Experimente nicht nur als technische Spielerei.

Unsere Arbeitsumgebung entwickelt sich fortlaufend weiter. Neben Computern und mobilen Geräten spielen Netzwerkspeicher, externe Zugriffsmöglichkeiten und zentrale Dateiverwaltung eine zunehmend wichtige Rolle.

Langfristig möchten wir eine Infrastruktur aufbauen, die unsere verschiedenen Medienproduktionen und organisatorischen Abläufe zuverlässig unterstützt.

Dazu gehören auch Überlegungen zu virtuellen Maschinen, zusätzlichen Sicherungssystemen und einer möglichst flexiblen Nutzung unserer technischen Ressourcen.

Der RAM-Test ist ein weiterer kleiner Schritt, um die Möglichkeiten der vorhandenen Hardware besser kennenzulernen.

💻 Und was passiert mit dem Dell-Laptop?

Durch den Ausbau eines der beiden 16-GB-Module verfügt unser Dell-Laptop künftig über 16 GB statt bisher 32 GB Arbeitsspeicher.

Für die vorgesehenen Aufgaben als mobiles Arbeits- und Reservegerät kann das weiterhin ausreichend sein.

Perspektivisch möchten wir auch dieses Gerät stärker in unsere Infrastruktur einbinden.

Denkbar sind beispielsweise mobile Arbeitsabläufe mit Netzwerkzugriff über VPN und eine eigene Mobilfunkverbindung.

Welche Möglichkeiten sich tatsächlich umsetzen lassen, werden wir bei Bedarf in weiteren Tests untersuchen.

❤️ Fazit: Der zweite Versuch war erfolgreich!

Unser Experiment hat gezeigt, dass die Synology-NAS den zweiten eingesetzten 16-GB-RAM-Riegel zunächst vollständig erkannt hat.

Die Gesamtkapazität stieg damit von 2 GB auf 18 GB.

Während der erste Riegel nicht erkannt wurde, führte der Wechsel auf das zweite Modul zum gewünschten Ergebnis.

Damit war der Einbau- und Erkennungstest erfolgreich. Ob die Konfiguration langfristig stabil bleibt, werden wir weiter beobachten.

Genau solche Erfahrungen möchten wir in unserer Reihe „Hinter den Kulissen bei Jani Records“ teilen.

Denn hinter der Entwicklung unserer technischen Infrastruktur stehen nicht nur fertige Lösungen, sondern auch Ideen, Experimente, Rückschläge und überraschende Erfolge.

Jani Records – Dein Label aus Waldeck-Frankenberg.