Herzlich willkommen in meinem neuen Podcast – Warum ich weiterhin für eine Verifizierungspflicht bin

Titelbild von ,,Flying - Trans Girl''

Hey ihr Lieben! ❤️

Herzlich willkommen zu meiner allerersten Folge von „Flying – Trans Girl | Offizieller Podcast“!

Mit diesem Podcast beginnt für mich ein neues Kapitel. Gleichzeitig möchte ich direkt ein Thema ansprechen, das mich persönlich schon seit längerer Zeit beschäftigt und das ich auch in früheren Veröffentlichungen immer wieder aufgegriffen habe: die Verifizierungspflicht im Internet.

Aber bevor wir dazu kommen, möchte ich zunächst erklären, warum es diesen neuen Podcast überhaupt gibt.

Ein neues Kapitel als Flying – Trans Girl

Vielleicht kennen mich einige von euch noch unter meinem bisherigen Künstlernamen Janine Lang.

Dieser Name begleitet mich seit vielen Jahren. Unter ihm habe ich Musik veröffentlicht, Videos produziert, Podcasts aufgenommen und zahlreiche Erfahrungen als Person des öffentlichen Lebens gesammelt.

Inzwischen habe ich mich jedoch bewusst dazu entschieden, meine öffentliche Künstleridentität zu verändern.

Künftig trete ich als Flying – Trans Girl auf.

Janine Lang bleibt mein bürgerlicher Name und steht künftig vor allem für meine persönliche und unternehmerische Ebene.

Dazu gehört unter anderem mein zweites großes Projekt: Jani Records.

Jani Records hat ursprünglich als unabhängiges Musiklabel begonnen. Inzwischen entwickelt sich das Projekt immer weiter und umfasst neben Musik auch Podcasts, E-Books, perspektivisch Hörbücher und weitere Medienproduktionen.

Auch mein neuer Podcast wird von Jani Records betreut.

Meine bisherigen Musikveröffentlichungen unter Janine Lang bleiben selbstverständlich bestehen. Der Wechsel meiner Künstleridentität bedeutet nicht, dass meine frühere kreative Arbeit verschwindet.

Warum ich das Thema Verifizierungspflicht erneut aufgreife

Vor Kurzem habe ich mich selbst über Google gesucht.

Dabei wollte ich herausfinden, wie meine neue Künstleridentität Flying – Trans Girl inzwischen mit meinen früheren Veröffentlichungen und öffentlichen Aussagen verknüpft wird.

Besonders interessant war für mich, dass Google auch meine früheren Aussagen zur Verifizierungspflicht auf Social-Media-Plattformen wieder aufgegriffen hat.

Da wurde mir bewusst: Dieses Thema ist für mich nach wie vor aktuell.

Deshalb möchte ich es direkt in meiner ersten Podcast-Folge erneut ansprechen.

Warum ich eine Verifizierungspflicht befürworte

Wer regelmäßig in sozialen Netzwerken unterwegs ist, kennt das Problem.

Menschen werden beleidigt, bedroht, öffentlich bloßgestellt oder mit falschen Behauptungen konfrontiert.

Auch ich habe in meiner Zeit als Person des öffentlichen Lebens entsprechende Erfahrungen gesammelt.

Aus meiner Sicht ist eines der größten Probleme dabei, dass Menschen hinter anonymen oder gefälschten Profilen teilweise nur schwer identifiziert werden können.

Deshalb befürworte ich eine verpflichtende Identitätsverifizierung bei Online-Plattformen.

Mein Ziel ist dabei nicht, die freie Meinungsäußerung einzuschränken.

Mir geht es darum, dass Menschen für strafrechtlich relevantes Verhalten im Internet zur Verantwortung gezogen werden können.

Eine Verifizierung könnte meiner Meinung nach dabei helfen, entsprechende Vorfälle besser aufzuklären.

Sie allein wird Hass und Cybermobbing sicherlich nicht vollständig verhindern. Ich halte sie aber für einen möglichen Bestandteil eines umfassenderen Schutzkonzepts.

Verifizierung bedeutet nicht automatisch Klarnamenpflicht

Ein Punkt ist mir dabei besonders wichtig.

Ich fordere nicht, dass alle Menschen ihren vollständigen bürgerlichen Namen öffentlich anzeigen müssen.

Hier muss aus meiner Sicht klar unterschieden werden.

Bei einer Identitätsverifizierung könnte eine Plattform die echten Identitätsdaten eines Menschen geschützt im Hintergrund prüfen und verwalten.

Nach außen könnte diese Person weiterhin einen selbst gewählten Namen oder ein Pseudonym verwenden.

Das ist für mich ein entscheidender Unterschied.

Denn nicht jeder Mensch möchte oder kann seine vollständige Identität öffentlich preisgeben.

Besonders wichtig für queere und trans Menschen

Gerade innerhalb der queeren Community spielt der Schutz persönlicher Identitätsdaten eine große Rolle.

Trans, nichtbinäre und andere queere Menschen verwenden teilweise Namen, die von ihren amtlichen Angaben abweichen.

Das kann unterschiedliche persönliche oder gesellschaftliche Gründe haben.

Eine Verifizierungspflicht darf aus meiner Sicht niemals dazu führen, dass Menschen gegen ihren Willen öffentlich geoutet werden.

Deshalb müssen solche Verfahren so gestaltet werden, dass selbst gewählte Namen weiterhin verwendet werden können und sensible Identitätsdaten geschützt bleiben.

Ich spreche in dieser Podcast-Folge auch über meine eigenen Erfahrungen mit Namensänderungen, öffentlicher Identität und dem Umgang mit früheren Namen.

Gerade diese Erfahrungen beeinflussen meine Haltung zu diesem Thema.

Datenschutz und persönliche Verantwortung

Häufig wird bei der Diskussion über verpflichtende Identitätsprüfungen auf den Datenschutz hingewiesen.

Diese Bedenken sind wichtig und müssen ernst genommen werden.

Für mich bedeutet das allerdings nicht, dass Identitätsverifizierungen grundsätzlich ausgeschlossen sein sollten.

Vielmehr kommt es darauf an, wie solche Verfahren umgesetzt werden, wer Zugriff auf die Daten erhält und wie diese vor Missbrauch geschützt werden.

Auch die Verantwortung öffentlicher Content Creator spielt für mich eine Rolle.

Ich selbst versuche, bei meinen öffentlichen Projekten transparent darüber zu informieren, wer hinter meinen Angeboten steht.

Bei Flying – Trans Girl und Jani Records gibt es entsprechende Kontaktmöglichkeiten und rechtliche Informationen.

Dabei muss natürlich zwischen persönlichen, privaten und geschäftlichen Angaben unterschieden werden.

Jugendschutz gehört für mich ebenfalls dazu

Ein weiterer Bestandteil meiner Überlegungen ist der Jugendschutz.

Ich finde es wichtig, dass Plattformen geeignete Maßnahmen ergreifen, um Minderjährige vor ungeeigneten Inhalten und Risiken im Internet zu schützen.

Dabei denke ich sowohl an Altersprüfungen bei entsprechenden Angeboten als auch an die Verantwortung von Plattformen und Erziehungsberechtigten.

Für mich gehören Identitätsprüfung, Datenschutz und Jugendschutz deshalb zu einer gemeinsamen Diskussion über mehr Sicherheit im Internet.

Warum ich mich von Anfeindungen nicht mehr bestimmen lasse

In meiner Podcast-Folge spreche ich außerdem über meine persönlichen Erfahrungen mit Kritik, Unterstellungen und Anfeindungen.

Über mich wurden in der Vergangenheit immer wieder Dinge verbreitet, die aus meiner Sicht nicht der Wahrheit entsprechen oder aus dem Zusammenhang gerissen wurden.

Früher habe ich mich mit solchen Aussagen teilweise sehr intensiv beschäftigt.

Heute gehe ich damit anders um.

Ich möchte nicht mehr jede einzelne Behauptung kommentieren oder mich ständig gegenüber fremden Menschen rechtfertigen.

Meine Energie möchte ich lieber in meine Musik, meine Inhalte und den weiteren Aufbau meiner Projekte investieren.

Trotzdem finde ich es wichtig, über den Umgang miteinander im Internet zu sprechen.

Denn hinter jedem Profil steckt ein Mensch, der Respekt verdient.

Mein Fazit: Mehr Sicherheit, ohne die Privatsphäre aufzugeben

Ich bleibe bei meiner Haltung:

Eine verantwortungsvoll umgesetzte Verifizierungspflicht kann aus meiner Sicht ein sinnvoller Beitrag zu mehr Sicherheit im Internet sein.

Dabei dürfen Datenschutz, Privatsphäre und der Schutz persönlicher Identitäten nicht verloren gehen.

Besonders Menschen, die auf Pseudonyme oder selbst gewählte Namen angewiesen sind, müssen weiterhin geschützt bleiben.

Mit dieser ersten Podcast-Folge möchte ich meine persönliche Position deutlich machen und gleichzeitig dazu anregen, über mögliche Lösungen nachzudenken.

Denn eines ist für mich klar:

Mehr Verantwortung, Respekt und Sicherheit im Internet gehen uns alle etwas an.

Danke fürs Zuhören! ❤️

Ich freue mich, dass du bei der ersten Ausgabe meines neuen Podcasts dabei bist.

In Zukunft möchte ich hier über viele unterschiedliche Themen sprechen – von meinem persönlichen Alltag über Musik und Technik bis hin zu gesellschaftlichen Fragen und den Entwicklungen bei Jani Records.

Wenn du keine Folge verpassen möchtest, abonniere meinen Podcast gerne auf deiner bevorzugten Podcast-Plattform.

Weitere Informationen zu meinen Projekten findest du auf meiner offiziellen Website:

www.flyingtransgirl.de

Mein Podcast wird von Jani Records – Dein Label aus Waldeck-Frankenberg betreut.

Bis zum nächsten Mal!

Eure Flying – Trans Girl ❤️